
Chartula
Der Kalender, in den man schreibt. Mit dem Apple Pencil direkt ins Zeitraster – dort, wo der Termin stehen soll. Die Handschrift wird gespeichert, nie ersetzt.

Bald im App Store. Chartula ist in der letzten Vorbereitung für die Veröffentlichung. Zur Seite der App
Unterwegs gibt es genau zwei gute Wege
Beide kann ein Papierkalender nur halb, und beide kann eine Formularmaske gar nicht.
Mit dem Stift hinschreiben
Dorthin, wo der Termin stehen soll – wie im Papierkalender. Was dem Papier dann fehlt, ergänzt die App: Serie, Übertragung in Woche, Monat und Jahr, Suche, Erinnerung.
Den Termin sprechen
Nur will man sofort wissen, was angekommen ist, und es im selben Satz noch geraderücken können. In Chartula steht für jedes Feld einzeln da, was die App verstanden hat – und aus welchem Wort sie es hat.
Und was keiner will
Unterwegs auf einer Mini-Tastatur tippen. Vorschläge der Autokorrektur zurechtbiegen. Hinterher ausbessern, was eine Handschrifterkennung aus der eigenen Schrift gemacht hat.
Die eigene Handschrift liest jeder besser als ein Computer. Dann darf sie auch genau so im Kalender stehen – persönlich, mühelos zu lesen, und die Wahrheit.
Features
Aus der App












Die Bildschirmfotos zeigen die App mit Beispieldaten. Handschrift, Termine und Namen darin sind erfunden.
Was ist Chartula?
Chartula ist ein Kalender für iPad und iPhone, der die Stärke des Papierkalenders behält und das ergänzt, was dem Papier fehlt.
Auf Papier schreibt man den Termin dorthin, wo er steht – schnell, ohne Menü, ohne Maske. Was Papier nicht kann: Serientermine anlegen, einen Eintrag in Woche, Monat und Jahr mitführen, ihn wiederfinden, rechtzeitig erinnern. Genau das ergänzt Chartula, ohne den Stift wegzunehmen.
Die Grundregel der App ist ein einziger Satz: Handschrift ist die Wahrheit. Sie wird gespeichert, nie ersetzt. Texterkennung ist Lesehilfe, kein Inhalt.
Die Handschrift ist der Inhalt
- •Der Strich ist die Quelle. Gespeichert werden Vektorstriche mit Druck und Neigung, kein Bild davon. Auch über iCloud wandert die Schrift selbst.
- •Gelesenes bleibt Vorschlag. Die Texterkennung ermittelt im Hintergrund fünf Lesarten und zeigt drei. Übernommen wird eine erst auf Bestätigung, und der Rückweg zur Handschrift steht immer offen.
- •Was nicht sicher ist, wird gesagt. Wo kein bestätigter Text steht, heißt ein Termin „Handschriftliche Notiz" – im Widget wie in der Suche. Lieber ein ehrliches Eingeständnis als ein erfundener Titel.
- •Text ergänzt, ersetzt nicht. Titel, Ort und Notiz lassen sich tippen, wenn man will. Beides steht nebeneinander im selben Termin; ein Moduswechsel ist nicht nötig.
In den Kalender schreiben, nicht in ein Formular
Kein Knopf, kein Blatt, kein Schreibmodus: Der Stift setzt auf dem Raster auf, und wo der Strich beginnt, beginnt der Termin – auf die halbe Stunde genau. Ein Tipp daneben, oder ein kurzer Moment Ruhe, und aus dem Geschriebenen ist ein Eintrag geworden.
- •Der Stift schreibt, der Finger blättert. Am iPad gehört das Raster dem Apple Pencil; der Finger scrollt, zieht und kneift. Ohne Pencil gibt ein Knopf dem Finger die Schreibfläche frei.
- •Kritzeln heißt weg. Wer über einen Termin schreibt, will ihn loswerden – die App fragt nach, statt es einfach zu tun. Und jede Meldung trägt ein „Rückgängig".
- •Anfassen statt Formular. Termine lassen sich im Raster verschieben und an der Unterkante verlängern, in der Wochenansicht auch quer auf einen anderen Tag.
- •Langes Drücken wählt die Zeit. Eine Blase zeigt beim Ziehen die Uhrzeit in 5-Minuten-Schritten; die Rasterauflösung ist einstellbar.
Vier Blattgrößen, ein Blatt
Kneifen wechselt zwischen Tag, Woche, Monat und Jahr. Die Handschrift wandert mit – im Monat als Miniatur in der Tageszelle.
- •Tag: 30-Minuten-Raster mit Viertelstundenlinien, Nachtdämpfung, Jetzt-Linie, Ganztags-Band und Spaltenlayout bei Überschneidungen.
- •Woche: sieben Spalten mit denselben Gesten, Ganztagszeile, mehrtägige Termine als durchgehender Block.
- •Monat: fortlaufend scrollbare Wochen mit klebenden Monatsköpfen und Handschrift-Miniaturen.
- •Jahr: zwölf Miniaturmonate mit der Belegungsdichte je Kalenderfarbe.
Dazu mehrere Kalender: anlegen, umbenennen, einfärben, umsortieren, ausblenden, Standardkalender festlegen. Die Farbpunkte in der Kopfzeile blenden einen Kalender mit einem Tipp aus dem Blatt.
Einen Termin sprechen und dabei zusehen
Das Mikrofon läuft, sobald der Bildschirm aufgeht. Was verstanden wird, erscheint als einzelne Karte – mit der Wortgruppe, aus der es stammt.
- •Nachvollziehbar statt magisch. Unter jedem Wert steht, welche Wortgruppe ihn ergeben hat: „um halb acht" wird zu 19:30. Was nicht sicher erkannt wird, bleibt leer.
- •Der Titel ist rot, bis er benannt ist. Alles andere lässt sich aus dem Satz ableiten; der Titel ist der Rest, also eine Vermutung. Er steht als Vorschlag darunter und wird erst mit einem Tipp verbindlich.
- •Dauer und Ende sind eins. Gespeichert wird, was gesagt wurde; der andere Wert wird daraus gerechnet. Sie können nie auseinanderlaufen.
- •Regeln statt Modell. Die Satzerkennung ist regelbasiert und läuft auf dem Gerät – nachlesbar, testbar, ohne Netz. Verstanden werden Wochentage, „in drei Tagen", „viertel vor acht", „von 16 bis 18 Uhr", „jeden ersten Dienstag im Monat", Orte nach „im/in der/bei" und Kalendernamen.
Alles, was ein Termin braucht
- •Wiederholungen als Teilmenge der iCal-Regeln – bis hin zu „jeden dritten Dienstag" und „letzter Freitag im Monat", mit Ende offen, bis Datum oder nach n Malen. Einzelne Termine lassen sich aus der Serie herauslösen.
- •Mehrere Erinnerungen pro Termin, als lokale Mitteilungen.
- •Ort, Karten, Personen. Eine Adresse öffnet Apple Karten oder die Route; verknüpfte Kontakte bringen Anrufen und Schreiben an den Termin.
- •Zeitzonen. Ein Termin lässt sich in fremder Ortszeit eintragen – das Raster zeigt Gerätezeit, das Detailblatt beide.
- •Ein Bild je Termin, etwa die abfotografierte Einladung.
- •Suche über Titel, Ort, Notiz, Kalendername – und über die Lesarten der Handschrift.
Neben dem Kalender liegt Papier
Handschrift, die zu einem Zeitraum gehört, aber zu keiner Uhrzeit: Tages-, Wochen- und Monatsnotizen, dazu freie Seiten mit Vordruck.
- •Das Notizband zieht sich unter dem Kalender auf und trägt die Seiten zum gerade offenen Zeitraum.
- •Papier ist eine Wahl, und zwar je Fläche: blanko, liniert, punktiert oder kariert; eng, normal oder weit; Weiß, Elfenbein oder Nachtpapier. Ein Wechsel lässt jeden vorhandenen Strich unangetastet.
- •Vorlagen je Zoomstufe: die Tagesseite mit Terminliste und freier Seite daneben, die Woche in Zeilen im Format gedruckter Wochenplaner, der Jahresstreifen als Projektplaner von der Bürowand.
- •Vordrucke: Wochenrückblick, Monatsziele, Gewohnheiten, Stimmung, Aufgabenliste, Mahlzeiten, leere Seite. Sie sind bewusst nur vorgedrucktes Papier – wer abhakt, malt ein Kreuz.
- •Werkzeug: Füller, Kugelschreiber, Bleistift, Fineliner, Textmarker, Kreide, Aquarell. Der Füller reagiert auf Druck und Neigung, am Apple Pencil Pro auch auf das Drehen. Dazu Lasso, Formenerkennung und Textkästen zum Tippen an genau dieser Stelle des Blattes.
- •Der Ausdruck: Tag, Woche oder Monat als A4-Bogen – PDF, PNG oder direkt zum Drucker, mit Notizfläche unter jedem Bogen. Die Handschrift wandert mit.
Auf allen Geräten
Termine, Kalender und Handschrift stehen auf allen Geräten an derselben Apple-ID. Kein eigenes Konto, kein Passwort, kein Server: Die Daten werden in die private iCloud-Datenbank des Nutzers gespiegelt, und auch dort wandert die Handschrift als Strich, nicht als Bild.
- •Widget für Home- und Sperrbildschirm. Auch dort gilt die Grundregel: ohne bestätigten Text heißt ein Eintrag „Handschriftliche Notiz".
- •Spotlight und Siri-Kurzbefehle – „Trage in Chartula ein", „Neuer Termin in Chartula", „Chartula Termin diktieren".
- •Sicherung. Export und Import als eigene Datei, täglich automatisch mit sieben Ständen. Einzelne Termine und ganze Kalender zusätzlich als ICS.
- •Papierkorb. Löschen ist umkehrbar – direkt in der Meldung oder später aus dem Papierkorb.
Was ohnehin schon da ist, wird mitgelesen
- •Fremde Kalender. Was in den Systemkalendern steht – von Siri, aus einer Einladung, aus einem abonnierten ICS-Feed – erscheint im Raster neben den eigenen Terminen: blasserer Farbstreifen, nicht zu verschieben. Im Detailblatt steht „Handschrift dazuschreiben"; das legt einen eigenen Termin daneben an, statt den fremden zu verändern.
- •Feiertage je Bundesland, gerechnet statt abonniert. Kein Netz, kein Abo, das irgendwann ausbleibt.
- •Fällige Erinnerungen aus der Erinnerungen-App im Ganztagsband. Gelesen, gezeigt, nicht angefasst.
- •Die Tageslosung über dem Tag, für alle, die damit leben. Chartula bringt keinen einzigen Vers mit: Die Jahresdatei holt man sich selbst bei losungen.de und liest sie in den Einstellungen ein. Danach steht das Jahr ohne Netz im Blatt.
Was Chartula nicht tut
- •Keine Aufgaben. Wer eine Liste zum Abhaken will, nimmt den Vordruck und malt ein Kreuz.
- •Kein eigener Abgleich mit fremden Diensten. Was iOS abonniert, wird mitgelesen; abonniert wird im System.
- •Keine automatische Übernahme der Texterkennung. Nichts wird still zu Text gemacht.
- •Noch nichts am Handgelenk. Eine Apple-Watch-App ist in Arbeit; mit der ersten Fassung geht sie nicht mit. Was hier steht, gilt für iPad und iPhone.
- •Kein Konto und keine Anmeldung. Der Abgleich läuft über die iCloud, die auf dem Gerät ohnehin angemeldet ist.
Datenschutz
Chartula erhebt keine Daten. Die App hat kein Benutzerkonto, keine Anmeldung, keine Werbung, keine Analyse- oder Tracking-Werkzeuge. Außer dem Abgleich mit der privaten iCloud des Nutzers baut sie keine Netzwerkverbindung auf – auch nicht, um Feiertage oder Tageslosungen nachzuladen.
Termine, Notizen und Handschrift liegen auf dem Gerät. Ob sie zusätzlich in iCloud gesichert werden, entscheiden allein Sie; die Verarbeitung erfolgt dann durch Apple. Erinnerungen sind lokale Mitteilungen und verlassen das Gerät nicht.